Zu Glutathione wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.
Diese Seite wurde am 2025-12-28 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Der Transport erfolgt durch eine Konformationsänderung des Transporterproteins. Dabei ragt die Substratbindestelle entweder in den intra- oder in den extrazellulären Raum hinein. Wird ein Substrat extrazellulär gebunden, so ändert der MFS-Transporter seine Konformation, wodurch das Substrat in das Zytoplasma transportiert wird. Anschließend löst sich wieder die Bindung zwischen Transporter und Substrat, der Transporter nimmt seine Ausgangskonformation wieder an und kann so das nächste Substrat aufnehmen. Die Einzelschritte des Transportzyklus stehen miteinander im Gleichgewicht. Entwicklungsgeschichtlich handelt es sich um eine relativ alte Genfamilie, die für die Major-Facilitator-Superfamilie kodiert. Die entsprechenden Gene finden sich in Bakterien, Archaeen, Tieren, Pflanzen und Pilzen vorkommen. Beispielsweise besteht zwischen den Glucose-Transporter von Bakterien und Säugetieren eine enge Verwandtschaft. Die Aminosäuresequenzen sind hoch konserviert. Eine wichtige Unterfamilie der Major-Facilitator-Superfamilie ist die Familie der Solute Carrier (SLC).
Quellen: de.wikipedia.org
== Beispiele für MFS-Transporter == GLUT-1 ist ein Glucosetransporter, der vom SLC2A1-Gen kodiert wird. Glucose-6-phosphat-Translokase transportiert Glucose-6-Phosphat aus dem Zytoplasma in das endoplasmatische Retikulum (ein Antiporter) und wird SLC37A4-Gen kodiert
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == S. S. Pao u. a.: Major facilitator superfamily. In: Microbiol Mol Biol Rev 62, 1998, S. 1–34. PMID 9529885 (Review-Artikel) M. D. Marger und M. H. Saier: A major superfamily of transmembrane facilitators that catalyse uniport, symport and antiport. In: Trends in Biochemical Sciences 18, 1993, S. 13–20. PMID 8438231 (Review-Artikel) M. Saidijam u. a.: Microbial drug efflux proteins of the major facilitator superfamily. In: Curr Drug Targets 7, 2006, S. 793–811. PMID 16842212 (Review-Artikel) M. H. Saier u. a.: The major facilitator superfamily. In: J Mol Microbiol Biotechnol 2, 1999, S. 257–279. PMID 10943556 (Review-Artikel) J. Holyoake u. a.: Modeling, docking, and simulation of the major facilitator superfamily. In: Biophys J 91, 2006, S. L84–86. PMID 16980356
Quellen: de.wikipedia.org
Als Makropinozytose (auch Pinozytose) bezeichnet man die Aufnahme von Flüssigkeitsmengen und darin gelösten Substanzen aus dem Umgebungsmedium einer Zelle in ihr Inneres. Die Aufnahme in das Zellplasma erfolgt in Form von Vesikeln von maximal 150 nm Durchmesser. Das Vesikel wird als Makropinosom bezeichnet. Das Wort leitet sich aus dem griechischen 'pinein' = trinken und 'kytos' = Hülle ab.
Quellen: de.wikipedia.org
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